Jesa und unsere Restauranttipps

Nach Jelsa fährt man zum Einkaufen, zum Schlendern durch die schöne Altstadt oder am Hafen, auch mal zum Essen, aber am liebsten zum Eis essen am Piaca.

Konoba "Nono" hinter der Kirche, die Gasse hoch, liebevolles Ambiente, einfallsreiche sehr gute Küche, sehr gutes

Preis-/Leistungsverhältnis, schöne Möglichkeiten drinnen und draußen zu sitzen, authentisches Ambiente im Konoba, wundervolle Gastgeber. Ab 17:00 geöffnet.

Napoleon (Mrs Jones & Me) links, direkt am Hafen , Restaurant und Pizzeria.

Slasticarna und Spaghetteria Jelsa (Eisdiele) rotes Haus rechts vorne am Piaza (Hauptplatz) und Hafen. Alles frisch, beste Zutaten z.B. Tagliatelle Mare i Monti (Lachs und Scampi), Spaghetti Fiery (Speck und Stockfisch) oder Risotto mit Scampi und das beste Eis. Durchgehend warme Küche.


Die Hvarer Kreuzprozession

Die Kreuzprozession in Hvar (kroat. "Procesija za križem") ist ein mehrere Jahrhunderte alter Ritus, der seit dem 16. Jahrhundert alljährlich in der Nacht vom Gründonnerstag auf den Karfreitag auf der kroatischen Insel Hvar abgehalten wird. Sechs Prozessionen von Büßern gehen die ganze Nacht im Uhrzeigersinn von Ort zu Ort und von Kirche zu Kirche der Insel, ohne sich gegenseitig zu

begegnen. Die Orte sind Jelsa, Pitve, Vrisnik, Svire, Vrbanj und Vrboska. In jedem Ort beginnt und endet eine Prozession. Am Karfreitag kehrt jede Prozession in ihre Ausgangskirche zurück. Hierbei ist es eine besondere Ehre, bei der Prozession Kreuzträger zu sein. Junge Männer warten Jahre auf die Erfüllung ihres Gelübdes, oder das ihrer Väter, das schwere Kreuz zu tragen. Sie treffen sich in den Monaten zuvor regelmäßig und üben für diesen ehrenvollen Tag. Die Prozession wird vom überlieferten Glauben an das Weinen der Mutter Gottes geleitet, das

man in der sogenannten Nacht der Qualen“ in den Kirchen von Hvar hören könne. Während der Prozession singen die Teilnehmenden alte überlieferte religiöse Lieder. Vor der Prozession wird in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt von Jelsa ein Kreuz mit einem schwarzen Schleier bedeckt. Auf der Bank unter dem Kreuz knien indessen drei Männer in weißen Tuniken. An den Füßen tragen sie nur weiße Wollstrümpfe. Der Mann in der Mitte ist der Kreuzträger. Die anderen T eilnehmer der Prozession halten Kerzenleuchter und sind ebenfalls in weiße Tuniken gekleidet. Der Priester übergibt dem Kreuzträger das 18 kg schwere Kreuz und gibt die letzten Anweisungen vor dem Beginn der großen nächtlichen Prozession durch, die fünf weiteren Ortschaften, aus denen zeitgleich die anderen Gruppen zu der Prozession starten. Das letzte Wegstück wird als Zeichen der Aufopferung für die gesamte Gemeinde vom Kreuzträger alleine in Eiltempo bewältigt. Er läuft mit dem schweren Kreuz, bis er vom Priester in die Arme genommen wird. Am jeweiligen Endpunkt der Prozessionen haben inzwischen die Frauen Tische und Sessel für ein Festmahl aufgestellt, bei dem die Kreuzträger und sonst beteiligten Männer von den Frauen bewirtet werden. Sie haben während mehrerer Wochen die besten Speisen für diesen Moment aufgehoben, um damit das Festmahl zu bereiten. Die Männer essen, die Frauen servieren. Das Ritual ist ca. 500 Jahre alt und in dieser Form einmalig in der Welt. Die Prozession steht auf der UNESCO Liste für immaterielles Kulturerbe.

 

Casa Gorma vl. A. Reinke, HR-21465 Jelsa, Zavala 188  | a.reinke@gmx.net / Mobil +49 172 8978650